Heimatverein "Stammtischrunde"
Lobberich 1953

http://heimatverein-lobberich.de


Ansprechbar:
Ralf Schmeink, Tel.: 91 04 72
2020(at)r.schmeink.de

Postanschrift:
An St. Sebastian 30, 41334 Nettetal

Mitglieder:
ca 25, im Alter ab 54 Jahren

Pflichten:
Mitgliedsbeitrag 20 EUR pro Jahr
Jugendliche ohne Einkommen sind beitragsfrei.

regelmäßige Treffen:
17.00 Uhr am ersten Mittwoch des Monats
im Hotel Stadt Lobberich, Hochstraße 37

Bitte eventuelle Ausnahmen bei Feiertagen
und Exkursionen (siehe rechts) beachten!

Keine Verwendung der  Kontaktdaten
zu kommerziellen Zwecken oder für Marktforschung!

geplante Termine 2020 - ob diese Termine stattfinden können,
ist davon abhängig, ob wir uns bei gutem Wetter draußen treffen können.
Das lässt sich nur kurzfristig festlegen.

Vor Corona waren geplant:

07. Oktober: Möhrenessen
04. November: Su-er-mu-es
02. Dezember: Nikolaus' Jahresrückblick


Gäste sind jederzeit und herzlich willkommen!


"Altes erhalten, Neues gestalten"

Nach einer lehrreichen Exkursion um die Netteseen  im Spätsommer 1952 setzten sich einige Lobbericher Bürger im damaligen Strandrestaurant Ludwigs zusammen zu einem Nachplausch. Dabei versprach der Leiter der Exkursion, Rektor Josef Budde, sich dafür einzusetzen, dass in Lobberich ein Heimatverein gegründet würde. So wurde im Frühjahr 1953 eine Arbeitsgemeinschaft der Volkshochschule eingerichtet. Sie gab dem kleinen Klübchen "uralter" Lobbericher eine Form, die sich gelegentlich im Stübchen der Schankwirtschaft "Den Tuddel" am Stammtisch traf, um über Vergangenes zu diskutieren. Der Name dieser Runde wurde "Stammtischrunde", der sie bis jetzt begleitet.

Man arbeitete nach dem Motto "Altes erhalten, Neues gestalten".

Über 20 Jahre, bis 1973/74, hat Josef Budde den alten Lobbericher Herren und Damen der Runde, die von anfangs 10 bald auf 70 Heimatliebhaber anstieg, sein Wissen über Lobberichs Herrlichkeit dargeboten. Weitere langjährige Vorsitzende des Vereins waren Hans Meis (bis Mai 1985), danach Alice Böttcher (bis zu ihrem Tod 2003), seither Ralf Schmeink.

Heute zählt die Stammtischrunde um 25 Mitglieder, die an jedem ersten Mittwoch des Monats zusammenkommen.

Es kommen dabei aktuelle Themen und alte Erinnerungen zur Sprache: Von Verkehrskonzept und Stadtentwicklung bis hin zu Gaststätten und Bäckereien.
Exkursionen  mit Führungen in örtlichen Sehenswürdigkeiten, die sonst nicht allgemein zugänglich sind, lockern das Programm auf.

Zu den festen Bestandteilen des Vereinslebens gehört seit 2006  auch das Möhrenessen (Lobbericher gelbe Möhren ).



Anlässlich des 50jährigen Jubiläums entstandenes Foto 2003


Wir unterstützen die Anwohner des Windmühlenweges bei Ihren Bestrebungen, das Gaslicht zu erhalten

(Beschluss der Sitzung am 8. März 2017)

Lobberich ist weltweit die letzte Kleinstadt mit authentischem Gaslicht. Dieses Gaslicht gilt es als Alleinstellungsmerkmal für Lobberich zu erhalten. Das ist mit neu errichteten LED-Lampen, deren äußere Hülle einer Gaslaterne ähnelt, nicht zu machen. Bei Problemen mit der Pflege unseres kulturellen Erbes darf nicht das kulturelle Erbe selbst in Frage gestellt werden, sondern es muss eine Firma mit der Pflege beauftragt werden, die die Pflege leisten kann und will. Bei einem Abriss der historischen Gasbeleuchtung verlöre unsere Stadt auch ein einmaliges Zeugnis aus der Expansionszeit der für Lobberich so bedeutenden Fa. Niedieck, die 1887 mit ihrem Gaswerk an der Breyeller Straße die Beleuchtung der Lobbericher Straßen ermöglichte. Das Gasnetz war damit noch vor dem Strom- oder Wassernetz ein erstes Zeichen städtischen Gepräges unserer Heimatstadt.

Der Heimatverein ruft auch andere Vereine, die sich dem Erhalt des Schönen in Lobberich verschrieben haben, auf, sich zum Gaslicht in Lobberich zu bekennen.


Bilderschau Heino ContyApril 2019: Logo Heino Conty ist das Thema


besprochene Themen/Berichte, die zum Nachlesen online sind:

  • RP-online Seit 550 Jahren wird in Lobberich  Recht gesprochen
    Drei Amtsgerichte gibt es im Kreis Viersen, eines liegt an der Steegerstraße in Lobberich. "Darauf können wir recht stolz sein", sagte Ralf Schmeink, als er über Anfänge des Gerichtswesens in Lobberich beim Heimatverein "Stammtischrunde" sprach. Entscheidende Bedeutung für die Existenz eines Amtsgerichtes am Ort hatten der Beschluss der Franzosen, dort 1798 ein Friedensgericht einzurichten, das nach 1815 die Preußen übernahmen; sie ordneten 1821 Breyell, Boisheim, Kaldenkirchen, Bracht und Grefrath diesem Gericht zu. (Quelle: Rheinische Post / RP-online)
  • RP-online Die letzten Fußfälle von Lobberich
    Der Heimatverein "Stammtischrunde" spürte Standorten früherer Gebetskapellen nach, die an die Märtyrerverehrung in den einstigen Hauptkirchen Roms erinnern. Von sieben solcher "Fußfälle" gibt es nur noch zwei. (Quelle: Rheinische Post / RP-online)

  • RP-online Wie sich Osterbräuche in der Region entwickelt haben
    Das Brauchtum rund um das Osterfest hat die Gespräche der letzten "Stammtischrunde" in Lobberich bestimmt. Die kirchliche Prägung des Osterfestes ist jedoch weitgehend verloren gegangen. Beim Brauchtum muss man in katholischen Gemeinden am Palmsonntag beginnen. (März 2016 - Rheinische Post / RP-online)
  • RP-online Meine Heimat im Samt- und Seidenland
    Der Lobbericher Heimatverein "Stammtischrunde" unterhielt sich über Karnevalsgesellschaften. Das Gespräch drehte sich vor allem um die auf der Lobbericher "Heide". Ein neues "Komitee" rettete den Karneval Ende der 1950er-Jahre. (Quelle: Rheinische Post / RP-online)

  • RP-online "Dönkes" in Lobberikker Plott
    Anita Rheinbay (Weyers) (überraschte) mit einem Neujahrsgedicht in "Lobberikker Plott", es erzählten Hermann-Josef Müller, Heinz-Josef Voormans und Paul Inderhees kurze "Dönkes" (Geschichten) in Mundart. (Quelle: Rheinische Post / RP-online)
  • RP-online Soetelsche Muhresoat wird Lobbericher Gelbe
    Seit einigen Jahren wird am ersten Mittwoch im Oktober auf besonderen Wunsch in der Küche des Hotels "Stadt Lobberich" ein spezielles Gericht zubereitet: "Muhrejubbel" kommt dann auf den Tisch, wenn sich der Heimatverein "Stammtischrunde" trifft. Mit diesem Essen hält er die Erinnerung an ein lokales Erzeugnis wach, das vermutlich seinen Ursprung in Süchteln hatte, in Thüringen den Namen "Lobbericher Gelbe" erhielt(...). (Quelle: Rheinische Post / RP-online)

  • RP-online Nur noch wenige Bauern in Bocholt
    Das Buschwerk ringsum und die Hanglage nach Südwesten waren ideale Voraussetzungen, während des Zweiten Weltkrieges in Oberbocholt Stellungen für Flugabwehrkanonen (Flak) und Bunker zu bauen. Allerdings wurde die Honschaft damit auch zum Ziel von Bomben. Alliierte Flugzeuge warfen sie dort ab, um diese Geschütze zu zerstören. Außerdem hatten sie das Ziel, auch die nah vorbeiführende Bahnlinie Lobberich-Grefrath zu treffen. Das kam zur Sprache, als sich der Heimatverein "Stammtischrunde" über Bauernhöfe in Bocholt unterhielt, die es zwischen der Süchtelner Landstraße und Bahnlinie in den 1940er- bis 1960er-Jahren gegeben hat. (RP, 17. Juli 2015)

  • rp Eiszeitsand bringt Kirche ins Rutschen
    Warum gibt es ein Steilufer am Windmühlenbruch? Warum führen Stufen von der Burg Ingenhoven zur Alten Kirche empor? Karl Hörnschemeyer erläuterte beim Heimatverein Stammtischrunde Lobberichs geologischen Untergrund. (RP, 8. Juli 2015)
  • WZ St. Sebastian auf Sand gebaut: Altarraum droht abzusacken
    Hätte man vor dem Bau der Pfarrkirche St. Sebastian vor gut 120 Jahren den Boden eingehender untersucht, hätte man ihn wahrscheinlich 30 Meter weiter nach Osten verschoben. So aber steht der Chor auf feinem Meeressand aus einer Eiszeit, und nicht wie das Kirchenschiff auf dem Schotter der Hauptterrasse. Die Folge: Der Altarraum droht abzusacken. (WZ, 8. Juli 2015)

  • SpaetleseVon Viehhaltung und Ackerbau bis zur grünen Gentechnik:
    Landwirtschaft wandelte sich in den Honschaften Dyck, Rennekoven und am Kölsumer Weg
    Aus der Nettetaler Spätlese. Zeitung für ältere Menschen Nr. 57(2014)

  • rpBäuerin Thoenes im Isabella-Coupé
    Heinz Schmitz vom historischen Bongartzhof führte den Lobbericher Heimatverein "Stammtischrunde" durchs bäuerliche Sassenfeld von der Neumühle bis zu Schönkes Krüz - also von Gartz bis Gartz. (RP-online, 02. Juni 2014)
  • rp Wann gab es denn die "Süße Ecke"?
    Der Heimatverein Stammtischrunde unterhielt sich bei seiner jüngsten Zusammenkunft über die Häuser und deren Bewohner auf der Marktstraße, einer der ältesten Straßen Lobberichs. (RP-online, 13. April 2013)

  • rp Hochachtung vor Niedieck-Arbeitern
    Beim Heimatverein "Stammtischrunde" plauderte Richard Selbach aus seiner Zeit in der Führungsetage der Niedieck AG und der Girmes-Werke. Viele Zuhörer sahen bei dieser Gelegenheit ihren früheren Chef wieder. (RP-online, 12. Februar 2013)
  • rp Erinnerung ans Baden im "Breyeller See"
    Eine Postkarte der Gartenwirtschaft von Willi Ludwigs am Nettebruch löst bei der Stammtischrunde eine lebhafte Debatte über einstiges Schwimmen und Kahnfahren aus. Die Anfänge waren bescheiden und sittsam. (RP Online 5. Januar 2013)

  • rp Tolkemiter für immer- Vor 66 Jahren kamen hundert Kinder, Frauen und meist ältere Männer aus dem ostpreußischen Ermland in Lobberich an. Acht von ihnen berichteten darüber im Heimatverein "Stammtischrunde".(RP-online 10. September 2012)
  • Lobbericher Möhren
  • Burg Bocholt und der Kaiserturm
  • Die Lobbericher Kneipen und Gaststätten bis in die 60er Jahre
  • Die Lobbericher Schulen während des Krieges (Referent. Heinz Hauertz)

bereits mehrfach: Jedichte un Stöckskes van frö-jer:
Prof. Luysberg liest aus seinen Erinnerungen (in Lobb'ricker Plott - auch als CD des Lobberland e.V.)


Geschichte des Heimatvereins - Volltext "40 Jahre Stammtischrunde" von Alice Böttcher

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